Medizinische Forschung in München

Die Medizin ist ein äußerst spannendes Wissensgebiet, denn in keinem anderen Fachbereich wird so viel geforscht wie hier. Stillstand bedeutet Rückschritt! Unzählige klinische Studien sind nötig, bis ein Medikament die Zulassung für den Einsatz am Menschen bekommt. Und viele Behandlungsmöglichkeiten gibt es heute nur, weil in der Vergangenheit jemand seiner Zeit voraus war und Dinge gewagt hat, die für die damalige Zeit unvorstellbar waren.

Auch hautok liegt viel daran, für Sie nicht nur immer auf dem neuesten Stand zu sein, sondern auch aktiv zum medizinischen Fortschritt beizutragen. Deshalb treiben wir in unserem hauseigenen Forschungsinstitut – in der Münchner Innenstadt, ganz in der Nähe der Oper – schon seit 2005 viele wissenschaftliche Studien und Untersuchungen voran. Die Bandbreite reicht von Zulassungs- und Vergleichsstudien von bekannten Medikamenten bis hin zu Marketing-Studien.

Im letzten Jahr konnten aufgrund der Corona-Pandemie viele medizinische Studien nur unter erhöhten Auflagen durchgeführt werden oder deren Start wurde verschoben. Doch in 2021 stehen einige neue Themen an – und Sie haben die Möglichkeit, als Proband daran teilzunehmen und kostenfrei jünger und schöner auszusehen!

Aktuell suchen wir im Bereich ästhetische Dermatologie Studienteilnehmer für:

Wangenstudie

wangenstudie muenchen

Klinische Studie zur Behandlung von Volumenverlust der Wangen mit verschiedenen Füllmaterialien.

Aknestudie

aknestudie muenchen

Klinische Studie zur Behandlung von Aknenarben.

Ihre Vorteile:

  • Klinische Studien ohne Risiko

  • Keine Kosten für Sie

  • Durchführung durch unsere erfahrenen Top-Ärzte

  • Ganzheitliches Gesundheits-Checkup

In der medizinischen Forschung werden interventionelle und nicht-interventionelle Studien unterschieden. In einer interventionellen Studie werden Maßnahmen bzw. Präparate erprobt, um beispielsweise das Fortschreiten oder die Ausbreitung einer Krankheit zu verhindern. Bei dieser Art Studien wird dem Probanden also aktiv etwas verabreicht. Solche Studien kamen bei der Erforschung des Corona-Impfstoffs zum Einsatz – aber sie sind genauso nötig, wenn es z.B. darum geht, ein neues Botox-Präparat zuzulassen. Für alle interventionellen Studien gilt: Zuerst wird die neue Methode an gesunden Freiwilligen erforscht. Erst, wenn hier Verträglichkeit und Wirkung belegt sind, wird dies auch an erkrankten Personen untersucht. Es dauert also längere Zeit, bevor die Methode/das Präparat dann tatsächlich zur Behandlung zugelassen wird.

Nicht-interventionelle Studien sind dagegen reine Beobachtungsstudien. Hier wird dem Probanden nichts verabreicht, sondern es werden Behandlungserfolge oder Krankheitsverläufe über einen längeren Zeitraum beobachtet und dokumentiert.

Größere Interventionsstudien sind meistens kontrollierte Studien. Das heißt, nur ein Teil der Probanden erhält das neue Medikament bzw. die neue Behandlungsmethode. Daneben gibt es eine Kontrollgruppe. Die Teilnehmer dieser Gruppe erhalten eine vergleichbare Behandlung, die schon länger auf dem Markt ist, oder eine Scheinbehandlung durch ein Placebo. Auf diese Weise kann der tatsächliche Effekt des zu testenden Mittels zuverlässig beurteilt werden. Die Einteilung der Teilnehmer in die beiden Gruppen erfolgt randomisiert (zufällig). Häufig werden die kontrollierten Studien „blind“ durchgeführt. Die Patientinnen oder Patienten wissen also nicht, ob sie in der Behandlungsgruppe oder in der Kontrollgruppe sind. Bei einer doppelten Verblindung weiß das auch der Arzt nicht. Dieses Vorgehen schließt eine Verfälschung der Ergebnisse durch Erwartungshaltung oder Suggestionseffekte aus. Denn es ist schließlich ein Fakt, dass der Glaube allein schon viel bewirken kann!

Bei interventionellen klinischen Studien gibt es vier Phasen.

Phase I: Hier geht es um neue Indikationen oder neue Arzneimittel. Phase-I-Studien sind kleine Studien mit relativ wenigen Teilnehmern, in denen eine neue Behandlung erstmals an Menschen erprobt wird. Es handelt sich hier immer um gesunde freiwillige Teilnehmer. In diesem Stadium werden grundlegende Eigenschaften wie Verträglichkeit und Sicherheit eines neuen Medikaments überprüft und herausgefunden, ob es sich überhaupt für den Einsatz an Menschen eignet.

Phase II: Jetzt geht es darum, die neuen Methoden auf ihre Wirksamkeit bei der Erkrankung zu überprüfen, für die sie entwickelt werden. Deshalb nehmen in diesem Stadium erkrankte Menschen an der Studie teil. Es wird beispielsweise die optimale Dosierung ausgetestet und erste Daten zur Wirksamkeit werden erhoben. Phase-II-Studien sind etwas größer als Phase-I-Studien – die Teilnehmerzahl liegt bei ca. 100 bis 3000 Personen.

Phase III: Die allermeisten Studien, an denen wir von hautok teilnehmen, sind Phase III. Hier handelt es sich um große Studien, die sehr genau Auskunft geben, wie ein Präparat wirkt und ob es verträglich ist. Meistens sind dies Vergleichsstudien: Das heißt, dass Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die die Behandlung erhalten, mit einer Kontrollgruppe verglichen werden. Diese bekommen eine andere Behandlung oder sogar ein Placebo.

Phase IV: Diese Studien betreffen bereits zugelassene Medikamente. Sie dienen der Sicherheit des Produkts über einen längeren Zeitraum. Da sehr viele Patientinnen und Patienten teilnehmen, können beispielsweise Nebenwirkungen und positive Effekte sehr gut beurteilt werden. Außerdem kann das Arzneimittel noch einmal gezielt bei Patientinnen und Patienten mit denselben Eigenschaften untersucht werden.

Die meisten Studien bei hautok sind Phase-III-Studien. Hier handelt es sich wie oben beschrieben nicht zwangsläufig um etwas Neues, sondern um erprobte Produkte und Methoden, die häufig mit bewährten Produkten und Methoden verglichen werden. Nur wenn das Studienobjekt eine vergleichbare Wirksamkeit und Verträglichkeit zeigt wie das bewährte Produkt oder die bewährte Methode, wird es zugelassen.

Außerdem machen wir Studien für bekannte und sehr sichere Präparate, die bei einer neuen Indikation eingesetzt werden sollen. Ein Beispiel: Botulinumtoxin wurde jahrelang nur gegen die Zornesfalte eingesetzt. Bevor wir Ärzte es auch gegen Krähenfüße, Stirnfalten oder Hyperhidrose einsetzen konnten, musste für jedes Einsatzgebiet eine separate Studie durchgeführt werden. Selbstverständlich gilt das auch, wenn ein neues Botulinumtoxin-Präparat auf den Markt kommt.

Sie fragen sich jetzt vielleicht: Warum eine Studie zu einem Medikament oder einem Verfahren, das es schon lange gibt und das bereits gut getestet ist? Ein Grund dafür sind die hohen Qualitätsanforderungen in Deutschland. Man möchte durch diese Studien die Sicherheit und die Wirksamkeit eines Mittels gewährleisten und Nebenwirkungen ausschließen. Die aufwändige und langwierige Vorgehensweise dient also Ihrem Schutz.

Für die Zulassung eines Medikaments gibt es darüber hinaus in jedem Land andere Bestimmungen. Das bedeutet, dass ein in Japan zugelassenes Präparat vielleicht in Deutschland noch nicht zum Einsatz kommen darf und umgekehrt. Erst, wenn auch hierzulande entsprechende klinische Studien bzw. Pharmastudien durchgeführt wurden und das Präparat alle mit Erfolg durchlaufen hat, wird es auch in Deutschland zugelassen.

Hier werden Probanden gesucht!

Telefon 089/22 28 19 oder Mail an studien@hautok.de.

Schauen Sie immer mal wieder hier vorbei: Es lohnt sich, da wir in nächster Zeit noch häufiger auf Probandensuche gehen.

FAQ rund um klinische Studien bei hautok:

Wenn Sie bei hautok an einer Studie teilnehmen, können sich darauf verlassen, dass wir streng wissenschaftlichen Kriterien unterliegen. Sie werden ausschließlich von Frau Dr. Moers-Carpi oder einer unserer kompetenten Ärztinnen betreut. Alles wird genau dokumentiert – in Ihrem Interesse und auch in unserem Interesse, denn beim geringsten Fehler verlieren wir unsere Zulassung als Studienzentrum. Bei hautok sind Sie also immer auf der sicheren Seite – gerade als Studienteilnehmer! Übrigens: hautok ist unter den Top 10 unter den Studienzentren in Deutschland.

Es können sowohl Frauen als auch Männer ab 18 Jahren an wissenschaftlichen Studien bei hautok teilnehmen. Ein Beispiel: Sie möchten Proband sein an einer Studie für einen neuen Filler, der im Bereich der Wangen eingesetzt werden soll. Dann sollten Ihre Wangen bisher noch nicht unterspritzt sein. Ansonsten gibt es keine besonderen Voraussetzungen.

Schritt 1: Sie fühlen sich durch einen Schönheitsmakel – zum Beispiel eingefallene Wangen oder ein fliehendes Kinn – gestört und haben diesen Makel noch nie behandeln lassen.

Schritt 2: Sie bewerben sich bei hautok als Studienteilnehmer.

Schritt 3: Wir prüfen, ob Sie für die Studie infrage kommen (in gesundheitlicher und bei ästhetischen Studien in physiognomischer Hinsicht)

Schritt 4: Sie werden in die Studie aufgenommen.

Schritt 5: Sie erhalten die Behandlung/das Präparat kostenfrei.

Schritt 6: Sie werden über die gesamte Studienzeit (oft mehrere Monate, manchmal auch einige Jahre lang) exakt nach Protokoll von unseren kompetenten Ärztinnen untersucht. Über Ihr Befinden, Ihre Zufriedenheit und sämtliche Schritte der Behandlungszeit wird genau Buch geführt.

Die Ethik verbietet es, dass man Geld für Studien bekommt, da es sonst Teilnehmer gibt, die bewusst Geld damit verdienen möchten und ggf. ihrem Körper damit Schaden zufügen. Möglich ist aber eine Unkostenpauschale für die Fahrtkosten zu hautok. Diese ist im Studien-Protokoll festgelegt und liegt zwischen 25 € und 50 €.  Und: Sie erhalten die Behandlung und die Produkte selbstverständlich kostenfrei. Wenn Sie beispielsweise unter eingefallenen Wangen aufgrund von Gewichtsverlust, Stress oder einer Krankheit leiden, können Sie diese als Studienteilnehmer für die gesamte Dauer der Studie gratis mit Hyaluronsäure auffüllen lassen.

hautok hat in den letzten 15 Jahren an über 25 Studien im Bereich ästhetische Medizin mitgewirkt. Eine Übersicht unserer ehemaligen Studien und den Publikationen von Frau Dr. Moers-Carpi erhalten Sie hier

Wie kann man als Proband an einer Studie bei hautok in München teilnehmen?

Wenn Sie Interesse haben, an einer unserer Studien als Proband für neue Produkte und Behandlungs-Methoden teilzunehmen, dann melden Sie sich doch einfach bei uns. Wir informieren Sie gerne ausführlich zu den aktuellen Studien in unserem Institut.

Sie wollen Proband bei uns in München werden? Ausführliche Informationen über unsere aktuellen Studien erhalten Sie unter 089/22 28 19 oder schreiben Sie an studien@hautok.de.

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