Besenreiser entfernen in München: mit Laser oder veröden

Fast jede dritte Frau ab 30 leidet unter so genannten Besenreisern. Es handelt sich dabei um rötlich bis bläulich schimmernde, verästelte Blutgefäße, die vor allem an den Oberschenkeln, Waden und Fußgelenken auftreten. Gefährlich sind Besenreiser in der Regel nicht, sie werden jedoch häufig als ästhetisches Manko wahrgenommen. In unserer Praxis führen wir abhängig von der Größe der Besenreiser eine schonende Verödung oder eine Behandlung mit dem Laser durch.

Laserbehandlung für kleine Besenreiser

In unserer Praxis behandeln wir Besenreiser mit einem speziellen Gefäßlaser. Das Cutera Excel V+ System gilt als Goldstandard der Lasertechnologie und ermöglicht uns eine zielgenaue Behandlung kleinerer Besenreiser.

Ablauf der Besenreiser-Laserbehandlung

Der Cutera Excel V+ Laser erzeugt in den Blutgefäße kurzzeitig starke Hitze und sorgt auf diese Weise dafür, dass das Blut gerinnt. Dadurch fallen die Kapillarwände zusammen und verschließen sich. Im Laufe der folgenden Wochen verschwindet der Besenreiser nach und nach und die Blutgefäße werden vom Körper abtransportiert. Der Vorteil der Laserbehandlung liegt in der präzisen Behandlung der Besenreiser – das umliegende Gewebe wird geschont.

Die Behandlung kann ambulant durchgeführt werden, Sie können unsere Praxis also direkt danach wieder verlassen und Ihrem Alltag nachgehen. Weite Kleidung ist dabei für viele Patienten nach der Behandlung angenehmer zu tragen.

Gut zu wissen: Für die Behandlung von Krampfadern kann der Cutera Excel V+ Laser nicht eingesetzt werden.

Schmerzarme Behandlung bei Besenreisern

Die Behandlung mit dem Cutera Excel V+ Laser verursacht in der Regel keine starken Schmerzen. Viele Patienten verspüren ein leichtes Stechen durch die Lichtimpulse des Lasers. Komfortabel wird die Besenreiser Behandlung mittels Laser einerseits durch das Auftragen einer Betäubungscreme und andererseits durch die kühlende Spitze des Lasers. Auf diese Weise wird das Gewebe an der Oberfläche geschont und das Laserlicht kann in den tieferen Hautschichten die Besenreiser auflösen.

Gut zu wissen: Oftmals sind mehrere Behandlungen benötigt, um ein ästhetisches Ergebnis zu erhalten. Meist führen unserer Dermatologinnen vor Ort 3-4 Behandlungen im Abstand von 6-8 Wochen durch. Je nach Areal dauern die Behandlungen unterschiedlich lang.

Richtiges Verhalten vor und nach der Besenreiser-Behandlung

Vor einer Laserbehandlung sollten Sie mindestens eine Woche direkte Sonneneinstrahlung im zu behandelnden Gebiet vermeiden. Die beste Zeit für eine Laserbehandlung der Besenreiser ist darum meist der Winter. Hier ist die Haut noch ungebräunt und kann auch in den kommenden Wochen leicht vor Sonne geschützt werden. 24 Stunden vor der Laserbehandlung sollten Sie die Beine nicht mehr Rasieren oder Epilieren und keine Cremes auftragen.

Achten Sie nach der Laserbehandlung in unserer Münchner Praxis unbedingt auf ausreichenden Sonnenschutz. Gelaserte Haut ist sehr empfindlich gegenüber Sonneneinstrahlung – im schlimmsten Fall entstehen unschöne Pigmentierungen.

Haltbarkeit der Ergebnisse

Einmal gelaserte Besenreiser werden vom Körper abtransportiert und sind damit nicht mehr sichtbar. Aufgrund der Genetik und anderen Faktoren können jedoch neue Besenreiser entstehen, die dann behandelt werden müssen, um ein ebenmäßiges Hautbild zu erzielen. Je kleiner die Besenreiser sind, desto leichter lassen sie sich mit dem Laser behandeln – kommen Sie daher gerne frühzeitig in unsere Praxis in München.

Verödung von größeren Besenreisern

Sind Besenreiser bereits sehr groß, ist eine Verödung notwendig. Dabei wird mit einer feinen Kanüle ein Schaum oder eine Flüssigkeit in die Vene gespritzt. Dieser Schaum bewirkt eine kleine lokale Entzündung in der Vene. Der Blutfluss wird unterbunden und die Wände der Besenreiser verkleben. Auch bei diesem Verfahren transportiert der Körper die behandelten Gefäße problemlos ab. Erneute Besenreiser können jedoch auch hier entstehen.

Ursachen & Entstehung von Besenreisern

Normalerweise wird das Blut aus den Beinen zurück zum Herzen gepumpt. So genannte Venenklappen verhindern dabei, dass das Blut entsprechend der Schwerkraft nach unten in die Beine sackt. Lässt die Elastizität der Gefäßwände jedoch nach, können die Klappen in den Venen nicht mehr richtig schließen. Auf diese Weise staut sich das Blut und überdehnt nach und nach die Gefäßwände. Sobald diese Aussacken können oberflächliche Venen – auch Besenreiser oder Varizen genannt – entstehen.

Zu den häufigsten Ursachen für Besenreiser zählten erblich bedingt schwaches Bindegewebe, wenig Bewegung, Hormonschwankungen und ausgedehnte Sonnenbäder.

Gut zu wissen: Besenreiser und Krampfadern haben den gleichen Ursprung. Während Besenreiser jedoch ausschließlich ein kosmetisches Problem sind, können Krampfadern gesundheitliche Beschwerden nach sich ziehen und sollten daher dringend behandelt werden.

Haben Sie Fragen zur Behandlung?

Wir freuen uns über Ihren Anruf!

Jetzt anrufen