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Dermatologen schlagen Alarm: Es gibt immer mehr Hautkrebsfälle in Deutschland! Das Thema „Sonnenschutz“ ist also aktueller denn je – und eine echte Herzensangelegenheit von Frau Dr. Marion Moers-Carpi.

Warum ist Sonnenschutz so wichtig?

Am 21. Juni ist der Tag des Sonnenschutzes – eine Gemeinschaftsaktion von Akteuren u. a. aus den Bereichen Gesundheitsschutz und -vorsorge, Medizin, Sport, Verbraucherschutz sowie des Fachhandels in Deutschland. Sie steht unter dem Motto „Sonnenschutz? – Sonnenklar!“, und auch hautok möchte diesen Tag nutzen, um auf die Wichtigkeit von Sonnenschutz aufmerksam zu machen. Denn  neue wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass ein Übermaß an ultravioletter Strahlung die Haut nachhaltig schädigt. Viele Sonnenanbeter gehen jedoch immer noch zu leichtfertig mit den Gefahren der Sonne um, und die Folgen, die wir zum Teil in der Praxis zu sehen bekommen, sind erschreckend. Dabei ist es ein Fakt, dass ein guter Sonnenschutz sowohl vor Hautkrebs als auch vor vorzeitiger Hautalterung schützen kann!

Welcher Sonnenschutz ist der Richtige?

Auch die besten Sonnenschutzprodukte können nur wirken, wenn sie richtig ausgewählt und angewendet werden. Grundsätzlich empfehlen wir einen Sonnenschutz, der zu Ihrem Hauttyp passt. Die Produkte wurden in den letzten Jahren immer weiterentwickelt und mittlerweile gibt es auch spezielle Sonnencremes für empfindliche oder sogar allergische Haut. Wählen Sie ein Produkt mit einem hohen Lichtschutzfaktor, am besten 50+, und einem Schutz gegen UV-A und UV-B-Strahlen. Je heller Ihre Haut ist, desto höher muss der Lichtschutzfaktor (LSF) sein: Er besagt, wie viel länger Sie mit der Creme in der Sonne bleiben können als ohne Creme. Wir bestimmen gerne Ihren Hauttyp und beraten Sie ganz individuell!

Wie wird Sonnencreme richtig angewendet?

Zuerst einmal sollten Sie auf das Haltbarkeitsdatum schauen – ein abgelaufener Sonnenschutz vom letzten Jahr hat meistens nicht mehr viel Wirkung. Häufige Fragen von Patienten sind, wie oft sie die Creme auftragen müssen bzw. wie lange sie wirksam ist. Bei Sonnencreme heißt es: viel hilft viel! Cremen Sie also lieber öfters einmal nach, wenn Sie sich länger in der Sonne aufhalten. Besonders nach einem erfrischenden Bad im Pool oder im Meer sollten Sie sich aufs Neue von Kopf bis Fuß eincremen – und auch den Nacken, die Ohren und die Ränder an der Kleidung nicht vergessen.

Warum fördert ein Sonnenbrand Hautkrebs?

Studien beweisen: Zu viel Sonne ist eindeutig der Hauptgrund für die Zunahme von Hautkrebsfällen. Meiden Sie deshalb ausgiebige Sonnenbäder und lassen Sie es gar nicht erst zum Sonnenbrand kommen. Denn jeder Sonnenbrand bedeutet eine Schädigung des Erbguts in den Zellkernen, was im Laufe des Lebens zu Hautkrebs führen kann.

An welchen Symptomen erkenne ich Hautkrebs?

Es gibt hellen (weißen) und schwarzen Hautkrebs. Der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) ist besonders gefährlich, da er schon sehr früh Metastasen bildet. Erste Symptome sind Veränderungen der Haut in Struktur und Farbe. Wenn Sie also neue Muttermale, Leberflecke oder auch schuppige Stellen an sich feststellen, gehen Sie auf Nummer sicher und kommen Sie lieber einmal zu oft zu hautok! Jetzt Termin vereinbaren!