Schonende Haarentfernung mit Zucker, Wachs oder Laser
Nichts wirkt attraktiver als eine makellos glatte, gepflegte und enthaarte Körperhaut. Grundsätzlich muss bei der Haarentfernung zwischen der Epilation (der Entfernung des Haares mit der Haarwurzel) und der Depilation (der Entfernung des sichtbaren Teils des Haares) unterschieden werden. Darüber hinaus spielt es auch eine Rolle, in welchem Körperareal die Haare entfernt werden sollen.
Comfort Sugaring: Sanfte Enthaarung mit Gelzucker
Die derzeit sanfteste Methode zur Enthaarung ist die Anwendung von Zuckerpaste. In Ägypten ist diese Form der Enthaarung, die aus religiösen, ästhetischen und hygienischen Gründen angewendet wurde, seit der Zeit der Pharaonen bekannt. Hochwertige Zuckerpasten werden daher auch als „Cleopatras Gold“ bezeichnet. Auch hautok bietet Ihnen diese Methode mit einem speziellen hochreinen Gelzucker an, der nur aus Glucose, Fructose und Wasser besteht und daher hypoallergen, für jeden Haut- und Haartyp geeignet und in jeder beliebigen Körperregion anwendbar ist.
Anders als viele andere Enthaarungsformeln auf Zuckerbasis enthält der bei hautok verwendete Gelzucker keine Zitrone. Der Vorteil: Unerwünschte Hyperpigmentierungen, die durch die Anwendung von Zitrone und nachträglicher Sonnenbestrahlung auftreten können, werden vermieden. Die Haare werden durch Auftragen der warmen Zuckerpaste angelöst und anschließend in Haarwuchsrichtung entfernt. Dies ermöglicht eine hautschonendere Haarentfernung als bei der Wachsmethode. Es können auch größere Körperareale, wie beispielsweise der Brust- oder Rückenbreich bei Männern, behandelt werden. Auch für die empfindliche Intimregion ist diese sanfte Enthaarung empfehlenswert. Nach dem Zuckern kommt es in der Regel zu leichten Rötungen, die sich nach kurzer Zeit zurückbilden.
Epilation mit Wachs oder Laser
Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch die bewährte Enthaarung mit Warmwachs an. Bei hautok cosmetics verwenden wir mit PHD ein besonders hygienisches System zur Wachsbehandlung: Für jeden Patienten wird dabei ein neuer, steril verpackter Applikator eingesetzt. Im Gegensatz zu Spatel- oder Roll-on-Systemen wird der Applikator nicht in einen Wachsbehälter getaucht, sondern das erwärmte Wachs wird direkt aus einer Tube über den Einmal-Applikator aufgetragen. Auch diese Behandlung ist für nahezu alle Körperregionen (auch Bikinizone oder Achseln) geeignet.
Die bekannteste Lasermethode zur Epilation ist die IPL-Methode (Intense Pulse Lightning). Mittels dieser Laserbehandlung werden allerdings nur dunkle Haare entfernt, deren Melanin das Laserlicht reflektiert. Blonde Haare und feinere Flaumhaare (Vellushaare) können mit dieser Methode nicht entfernt werden.
Mechanische Epilation und Wachsen für Venen-Patienten nicht geeignet
Auch mechanische Epilationsgeräte entfernen die Haare mit den Haarwurzeln. Einzelne Haare, beispielsweise im Gesichtsbereich oder an der weiblichen Brust, lassen sich am besten mit einer Pinzette entfernen. Patienten mit Venenerkrankungen sollten allerdings auf Wachsenthaarung oder mechanische Epilation an den Beinen verzichten, da der ausgeübte Zug sich auf die Gefäßwände auswirken kann.
Elektro-Epilation dauerhafte Haarentfernung für jeden Haut- und Haartyp
Die Elektro-Epilation lässt sich unabhängig von Haarfarbe und Haarstärke durchführen. Bei der Elektro-Epilation wird eine sehr feine Sonde (aus dünnstem Chirurgenstahl) in jeden Haarfollikel eingeführt. Über diese Sonde wird nun dosiert elektrische Energie in den Follikel hineingeleitet. Dadurch tritt eine dauerhafte Schädigung der Haarwachstumszellen ein. Das Haar kann nicht mehr nachwachsen. Die Elektro-Epilation eignet sich besonders zur Entfernung von unerwünschten Haaren in kleineren Arealen, also zum Beispiel im Gesichtsbereich, kann aber durchaus auch auf größeren behaarten Körperflächen angewendet werden.
Depilation: Die Rasur und chemische Haarentfernung
Bekannteste und einfachste Methode der Depilation ist das Rasieren der Haare. Diese Methode ist für empfindliche Haut jedoch weniger geeignet, da die Nassrasur die Haut irritiert und es leicht zu Verletzungen und Entzündungen kommen kann. Vor der Rasur die Haut mit lauwarmem Wasser und mit einem Rasierschaum oder Gel behandeln und immer in Haarwuchsrichtung rasieren!
Nach der Rasur sollte die Haut mit einem Aftershave Balm beruhigt und gepflegt werden. Vermeiden Sie das manuelle Drücken und Manipulieren von entzündeten, eingewachsenen Haaren. Tragen Sie stattdessen  eine dünne Schicht Pflegecreme mit Erythromycin auf. Einzelne Haare – vor allem auch Barthaare – die immer wieder dazu neigen einzuwachsen, lassen sich mit einer Pinzette entfernen.
Chemische Haarentfernung bei empfindlicher Haut kritisch
Auch bei der chemischen Haarentfernung mit Haarentfernungscremes oder –Schaum kann empfindliche Haut mit Irritationen oder Allergien gegen die eingesetzten Thioglykolate reagieren. Diese chemischen Substanzen lösen das Haarkeratin auf, nach kurzer Einwirkzeit können die Haare mit einem Schwämmchen oder Spatel abgenommen werden. Bei empfindlicher Haut sollte auf jeden Fall vor der Behandlung größerer Körperflächen ein Allergietest vorgenommen werden. Zudem empfiehlt es sich, die Einwirkzeit möglichst kurz zu halten. Bei Anwendung der chemischen Haarentferner in der Bikinizone darauf achten, dass die Creme nicht mit den Genitalschleimhäuten in Berührung kommt.
Neuer Wirkstoff hilft bei übermäßiger Gesichtsbehaarung
Für übermäßige Gesichtsbehaarung, z.B. im Oberlippenbereich, gibt es einen neuen Wirkstoff, Efflornithin, der in klinischen Studien erfolgreich bei der Mehrheit der Probanden angewendet wurde. Sprechen Sie mich auf das verschreibungspflichtige Präparat an. Die Creme muss allerdings regelmäßig angewendet werden, um das Nachwachsen der Gesichtshaare zu verhindern.
24.03.2008
Lesen Sie mehr zu diesen Themen: Enthaarung, Haar, Haarentfernung



